Buglioni
Wine Story
1993 kaufte Alfredo den alten Bauernhof seiner Träume im Herzen des Valpolicella Classico. Zur gehörte ein 4 Hektar großer Weinberg mit den lokalen roten Rebsorten Corvina, Corvinone, Molinara und Rondinella.
Sie hatten keine Ahnung, was sie mit der Ernte dieses Jahres anfangen sollten. Also wandten sie sich an die besten Weingüter und boten ihre Ernte an. Sieben Jahre lang spendeten sie weiterhin ihre Trauben.
Mit dem Jahrgang 2000 begannen sie ihre ersten ernsthaften Weinmacher-Bemühungen. Sie engagierten einen Berater, um ihre Keller unter dem Bauernhof einzurichten und den ersten Jahrgang von 12.000 Flaschen zu produzieren. 2001 stieß der Önologe Diego Bertoni zum Unternehmen und ist bis heute Leiter des Weinguts.
2004 war Buglionis erster Amarone fertig. Mariano zog los, um ihn zu verkaufen. „Ich klopfte bei Agenten und Gastronomen an die Tür, und alle hatten dieselbe Antwort: Das ist doch nur ein Hobby für Sie. Warum sollten wir uns mit einem Weingut abgeben, das in drei Jahren vielleicht nicht mehr existiert?“
Die Familie Buglioni wusste, dass sie etwas anderes tun musste, um ihre Weine an die Öffentlichkeit zu bringen. Also verwandelten sie im Januar 2005 einen ihrer Läden im Zentrum von Verona in eine Weinbar. Die Osteria del Bugiardo wurde schnell zum Erfolg. Der Wein wurde gut angenommen.
Buglioni bewirtschaftet heute 50 Hektar Weinberge in der Valpolicella Classica, 5 in Lugana und 5 im Gebiet von Bardolino, alle seit 2019 biologisch. Ein neues Weingut ist im Bau, bereit, neue Herausforderungen anzunehmen. Buglioni produziert charakteristische Weine und bietet neben den klassischen Valpolicella-Typen auch einige unkonventionellere und reine Sorten an, die den authentischen Charakter des Terroirs und der einheimischen Rebsorten offenbaren.
Nach fast 30 Jahren ist Buglioni nun ein Weinproduzent geworden: „Wein ist für uns eine Leidenschaft. Man muss der Natur folgen und alles anfassen.“